Du hast eine Stelle ausgeschrieben, sie steht seit Wochen online, und es kommt nichts. Oder es kommen Bewerbungen, die nicht passen. Das geht gerade vielen Handwerksbetrieben, Praxen und Kanzleien so. Dabei kannst du Mitarbeiter finden, wo die meisten gar nicht suchen: auf Instagram und Facebook. Die Leute, die du brauchst, sind nämlich genau dort unterwegs.
Wer einen Job hat, der halbwegs passt, öffnet kein Jobportal. Die Physiotherapeutin, der Elektriker, die Steuerfachangestellte: Sie arbeiten, sind abends müde und scrollen durch Instagram. Wechseln würden sie vielleicht schon, wenn das Richtige vorbeikommt. Aktiv danach suchen würden sie aber nicht.
Genau diese Menschen erreichst du mit Werbeanzeigen auf Instagram und Facebook. Du wartest nicht darauf, dass jemand dich findet. Deine Stelle taucht dort auf, wo die Leute ohnehin ihre Zeit verbringen.
Große Konzerne haben Arbeitgeber-Marken, die jeder kennt. Du hast etwas anderes: ein echtes Team, kurze Wege und einen Chef, den man persönlich kennt. Das kommt in einem kurzen Video von deinem Team viel besser rüber als in einer Stellenanzeige mit Aufzählungspunkten.
Außerdem kannst du genau bestimmen, wer die Anzeige sieht, zum Beispiel Menschen in einem bestimmten Umkreis um deinen Betrieb. Du zahlst also nicht dafür, dass jemand aus Hamburg deine Stelle in Dresden sieht.
Echte Menschen statt Stockfotos. Zeig dein Team, deine Räume, deinen Arbeitsalltag. Ein Handyvideo mit einer Kollegin, die erzählt, warum sie gern bei dir arbeitet, schlägt jedes Hochglanzbild.
Sag gleich am Anfang, was drin ist. Feste Arbeitszeiten, kein Wochenenddienst, ein Firmenwagen, ein Team, das zusammenhält. Was bei dir wirklich besser ist, gehört in den ersten Satz, nicht ans Ende.
Sprich die Person an, nicht die Stelle. „Du bist Steuerfachangestellte und hast genug von Überstunden?“ funktioniert besser als „Wir suchen eine Steuerfachangestellte (m/w/d)“.
Keine Hürden bei der Bewerbung. Mehr dazu im nächsten Abschnitt, denn hier scheitern die meisten.
Niemand schreibt abends auf dem Handy ein Anschreiben. Wenn deine Anzeige auf eine Karriereseite führt, auf der man erst einen Lebenslauf hochladen muss, springen die meisten ab.
Besser ist ein kurzes Formular direkt in der Anzeige: Name, Telefonnummer, zwei oder drei Fragen wie „Welche Ausbildung hast du?“ und „Ab wann könntest du starten?“. Das dauert unter einer Minute. Den Rest klärst du im ersten Telefonat. Dabei merkst du ohnehin schneller, ob es passt, als durch jedes Anschreiben.
Wichtig: Ruf schnell zurück. Wer sich abends meldet und erst nach einer Woche etwas hört, hat innerlich schon wieder abgeschlossen.
Für die Steuerkanzlei Beier & Niedan aus Thüringen haben wir genau so eine Kampagne aufgesetzt. Die Recruiting-Anzeigen sprechen Steuerfachangestellte an, die gar nicht aktiv suchen. Die Bewerbung dauert eine Minute und kommt ohne Anschreiben und ohne Lebenslauf aus. Parallel läuft eine zweite Kampagne, mit der die Kanzlei neue Mandanten gewinnt. Hier liest du, wie wir die Kampagnen aufgebaut haben
Wenn du in deiner Region Fachkräfte suchst, die nicht auf Jobportalen unterwegs sind, lautet die Antwort sehr wahrscheinlich ja. Du brauchst dafür kein großes Budget und keine eigene Marketingabteilung. Nötig sind ein ehrliches Bild von deinem Betrieb, eine einfache Bewerbung und jemand, der die Anzeigen sauber aufsetzt und laufend verbessert.
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Fünfzehn Minuten, in denen wir deine Ausgangslage verstehen und dir sagen, ob und wie wir helfen können.
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